Dr. med. Michael Siewers, AOR

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Sprechstunde

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    Fr,   Zeit nach Vereinbarung
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Informationen über Dr. med. Michael Siewers, AOR

Lebenslauf

Jahr
Tätigkeit

1952

geb. in Eutin, Schleswig-Holstein

1973-1979

Studium der Chemie und Sportwissenschaft für das Lehramt an Gymnasien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

1979-1985

Studium der Humanmedizin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

1985

Erteilung der Approbation

1987

Promotion zum Dr. med. an der medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

1986-1990

Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Sport und Sportwissenschaften in der Abteilung Sportmedizin der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

1986-1989

Weiterbildungsaufenthalt an der Orthopädischen Klinik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

1987-1990

Erwerb der Zusatzbezeichnungen: Physikalische Therapie, Chirotherapie und Sportmedizin

1990

Ernennung zum Akademischen Rat in der Abteilung Sportmedizin am Institut für Sport und Sportwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

1996 -

Leitung der Sektion "Medizinische Trainingslehre" in der Abteilung Sportmedizin am Institut für Sport und Sportwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

2005 

Ernennung zum Akademischen Oberrat in der Abteilung Sportmedizin am Institut für Sport und Sportwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Forschung & Lehre

Schwerpunkte Lehre

  • Sportmedizin
  • Trainingswissenschaft

 

Schwerpunkte Forschung

  • Muskelkrafttraining
  • Gerätegestütztes Fitnesstraining
  • Biomechanik und Gefahren von Fitnessgeräten
  • Schulsport
  • Sportverletzungen

Projekte

Aktuelle Forschungsergebnisse

Schulen in die Fitnessstudios - Theorie und Praxis in der Diskussion

Es galt zu prüfen, ob eine Kooperation zwischen Schulen und Fitnessstudios unter den vorgegebenen Rahmenbedingungen des Schulsports überhaupt Akzeptanz finden und des Weiteren auch machbar wäre. Um dieses ermitteln zu können, wurden die Akzeptanz und der Bedarf bzw. das Angebot bezüglich einer Kooperation von dreißig Schulen und dreizehn Fitnessstudios durch die telefonische Befragung von Schulleitern, jeweils einem Sportlehrer und der Fitnessstudioleitung in der Landeshauptstadt Kiel erhoben.

Es wird im Rahmen dieser Studie deutlich, dass eine Kooperation zwischen Schulen und Fitnessstudios nicht nur sinnvoll, sondern aufgrund ausreichender Akzeptanz der Kooperationspartner und der erarbeiteten Vorgaben auch machbar wäre. Die aufgeführten möglichen Vorgaben an ein Gesamtkonzept ergeben eine erste mögliche Alternative für eine Zusammenarbeit von Schulen und Fitnessstudios.

Die Integration einer Kooperation in den Schulsport als AG stellt sicherlich eine gute erste Möglichkeit dar, die Zusammenarbeit von Schulen und Fitnessstudios zu erproben. Es wurde jedoch festgestellt, dass im Zuge der freiwilligen Teilnahme einer AG nicht genau die Kinder und Jugendlichen angesprochen werden, die es durch Übergewicht, Haltungsschwächen oder schwachen motorischen Leistungen wirklich nötig hätten.

Angebots- und Qualitätsstrukturen in Fitnessstudios - Eine trainingswissenschaftliche Analyse

Mit Hilfe der Kriterienkataloge unabhängiger Qualitätsprüfer wurden Angebots- und Qualitätskriterien für die Untersuchung festgelegt. Dieser Arbeit folgt dem qualitativen Forschungsansatz. Es wurden vierzehn Studios besucht, in denen mit den Studioleitern Interviews durchgeführt wurden. Die Befragung gewährte einen gleichzeitigen Blick in das „äußere und das innere Erscheinungsbild“ der Fitnessstudios. Sie erfolgte in den Fitnessstudios und wurden bezüglich der Methode sowie der Datenauswertung im Sinne des Prinzips der intersubjektiven Nachvollziehbarkeit so weit wie möglich transparent gemacht.

Bei der Charakterisierung relevanter Angebots- und Qualitätsmerkmale spielen u.a. folgende Punkte eine Rolle: Öffnungszeiten, Studiogröße, Flächenverteilung, Gerätepark, Kursprogramme, Rekreationsmöglichkeiten, Zusatzleistungen, Mitarbeiter, Mitglieder, Betreuung und Mitgliedsbeitrag. Durch diese differenzierte Betrachtung ergeben sich verschiedene Studiotypen. Man findet sowohl Studios, die sich durch Exklusivität von anderen Fitnessanlagen zu unterscheiden versuchen, als auch Studios, die sich auf klassisches, kostengünstiges Gerätetraining beschränken. Die Mehrzahl der untersuchten Studios sind zwischen den exklusiven teuren Studios und den kostengünstigen Fitnessanbietern anzusiedeln.

Die Ergebnisse dieser Untersuchung sollen dem potenziellen Kunden als erste Orientierungshilfe dienen.

 Beschwerden und Verletzungen von Kraft- und Ausdauersportarten im Vergleich

Die untersuchten Sportarten weisen ein charakteristisches Verletzungsmuster auf. Auch die Arten der Verletzungen in den verschiedenen Sportarten weisen Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf.

Die prozentualen Anteile und die Lokalisation einer Verletzung, mit denen eine Körperpartie in der jeweiligen Sportart von einer Verletzung betroffen ist, geben allerdings noch keinen Aufschluss darüber, wie hoch die Verletzungshäufigkeit in der jeweiligen Sportart ist. Deshalb ist es sinnvoll, die Verletzungshäufigkeit pro Athlet und pro Jahr zu betrachten, wenngleich der statistische Vergleich wegen verschiedener Einflussfaktoren (z.B. Alter, Geschlecht), die oft nicht berücksichtigt werden, problematisch ist.

Für die untersuchten Sportarten stellte sich heraus, dass das Bodybuilding und das Schwimmen die jeweils verletzungsärmste Sportart in der jeweiligen Gruppe ist. Aufgrund des angesprochenen problematischen Vergleichs der Sportarten durch viele verschiedene Einflussfaktoren, die ggf. auch die Entstehung einer Verletzung oder eines Überlastungsschadens begünstigen können (z.B. Alter, Trainingsumfang, Art der Erfassung), kann man nur auf die durchschnittliche Verletzungshäufigkeit und auf die Hauptverletzungszonen hinweisen.

Die Entwicklung der Muskelkraft in Abhängigkeit vom Geschlecht

Die Untersuchung wurde an 60 Personen, jeweils 30 untrainierte und im Krafttraining unerfahrene Frauen und Männer, im Alter von 36 bis 59 Jahren durchgeführt. Die Teilnehmer absolvierten dasselbe Muskelaufbautraining und trainierten über einen Zeitraum von 13 Wochen zweimal die Woche an zehn verschiedenen Geräten zur ganzkörperlichen Kräftigung nach den Methoden der submaximalen Kontraktion bis zur Erschöpfung.

Innerhalb beider Geschlechtergruppen kam es zu höchst signifikanten Maximalkraftsteigerungen der gemessenen Muskelgruppen. Die Frauen wiesen bei der Muskulatur der oberen Extremitäten sowie der des Rumpfes zwar eine prozentual höhere Kraftentwicklung auf als die Männer, jedoch waren diese Unterschiede statistisch nicht signifikant. Im Bereich der unteren Extremitäten hingegen wurde zwischen den Geschlechtergruppen ein höchst signifikanter Unterschied im Kraftzuwachs festgestellt. Hier kam es zu einer deutlichen Steigerung bei den Männern.

Die Ergebnisse induzieren, dass zwischen Frauen und Männern weitestgehend keine Unterschiede in der Entwicklung der Muskelkraft bestehen. Der höchst signifikante Unterschied bei der Kraftentwicklung der Oberschenkelmuskulatur wird dem unterschiedlichen Trainingsverhalten von Frauen und Männern zugeschrieben.

Die Muskelkraftentwicklung in Abhängigkeit von Satzzahl und Trainingszustand

Die vorliegende Arbeit untersucht die Maximalkraft- und Absprungkraftentwicklung bei einem Ein- und Mehr-Satz-Training bei Anfängern und Fortgeschrittenen.

Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass sich nach einem sechswöchigen Training bei jeder einzelnen Gruppe die Maximalkraft des vorderen Oberschenkels (M. quadriceps femoris) und die Absprungkraft signifikant erhöht hat. Gleichzeitig ist bei allen Versuchsgruppen bei der Maximalkraftentwicklung der nicht vorrangig trainier¬ten Antagonisten (Mm. ischiocrurales) eine signifikante Verbesserung zu verzeichnen.

Darüber hinaus zeigt die Auswertung der Messungen, dass bei den vorrangig trainierten Muskeln (M. quadriceps femoris) im Vergleich zwischen einem Ein- bzw. Drei-Satz-Training (alle Gruppen) keine signifikanten Unterschiede in den Kraftwerten feststellbar sind. Diese Aussage trifft ebenfalls auf die zusätzlich in der Untersuchung gemessene Komponente (Absprungkraft), die Trainingsgewichte, sowie die im Training nicht primär beanspruchten Antagonisten zu.

Bei den am Ende der Untersuchung gemessenen Maximalkraftwerten (M. quadriceps femoris) kann beim Ein-Satz-Training der Anfänger im Vergleich zu den Fortgeschrittenen von einem statistisch signifikanten Vorteil gesprochen werden. Bei den Absprungkraftmessungen ist es genau umgekehrt. Dort erreichten die Fortgeschrittenen im Ein-Satz-Training im Vergleich zu den Anfängern statistisch signifikant bessere Ergebnisse.

Probleme des Bewegungsapparates im Seniorenalltag – Eine sportmedizinische Analyse und mögliche Bewegungsangebote

Anhand eines Fragebogens sind über 200 Personen im Alter zwischen 50 und 70 Jahren nach ihren Störungen am Bewegungsapparat, ihren koordinativen und konditionellen Fähigkeiten sowie ihren sportlichen Aktivitäten und Präferenzen befragt worden.

Die Wirbelsäule und die Knie weisen das größte Schmerzpotential und eine hohe Beweglichkeitseinschränkung auf. Häufigste Krankheitsbilder im Alter sind Arthrose, insbesondere die Gon- und Koxarthrose und degenerative Wirbelsäulenerkrankungen.

Sowohl koordinative als auch konditionelle Fähigkeiten erfahren mit zunehmendem Alter eine Leistungsminderung. Ein auffälliger Leistungsknick ist um das 55. Lebensjahr zu verzeichnen, und etwa zehn Jahre später folgt ein zweiter. Die individuelle Streubreite des Leistungsvermögens steigt mit dem Alter kontinuierlich an. Ein körperliches Training kann, da die Trainierbarkeit bis ins hohe Alter erhalten bleibt, Leistungsknicks jeder Fähigkeit verschieben, womit gesunde Lebensjahre gewonnen werden. Zudem wirkt es sich auf die körperliche Allgemeinbefindlichkeit positiv aus.

Da für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit des Bewegungsapparates ein reines Ausdauertraining nicht ausreicht, kommt dem Training der Kraftausdauer eine erhebliche, gesundheitliche Bedeutung zu. Ein ideales, altersgerechtes Trainingsprogramm – zur Prävention oder Rehabilitation – umfasst daher sowohl die Ausdauerschulung als auch das Muskelkrafttraining.

Beschwerden des Bewegungsapparates in Abhängigkeit vom Fitnesszustand – eine sportmedizinische Untersuchung an Polizeibeamten

Für die Datenerhebung wurde zum einen ein Fragebogen konzipiert, zum anderen wurde ein Übungskanon, bestehend aus sportmotorischen Tests für die Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer, zusammengestellt. Die Stichprobe setzte sich aus insgesamt 282 (231 männliche und 51 weibliche) Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Landespolizei Schleswig-Holstein zusammen, die freiwillig an der Untersuchung teilnahmen. Ziel der Studie, die in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsförderung in der Landespolizei Schleswig-Holstein durchgeführt wurde, war einerseits geschlechts-, alters- und arbeitsspezifische Unterschiede bezüglich der Beschwerden am Bewegungsapparat und des Fitnesszustandes festzustellen und andererseits den Einfluss des Fitnesszustandes auf das Auftreten von Beschwerden zu untersuchen.

 Ergebnisse (Auswahl):

  1. Mitarbeiter des Innendienstes zeigten signifikant höhere Wahrscheinlichkeiten für Beschwerden in der Schulter sowie im Hals- und Lendenwirbelsäulenbereich.
  2. Mitarbeiter der dritten Altersstufe sind durchgehend als übergewichtig einzustufen.
  3. Mit zunehmendem Alter wurde weniger Sport getrieben und schlechtere Werte hinsichtlich der Fitnesskomponenten erzielt.
  4. Probanden mit Rückenbeschwerden haben geringere maximale Bauchkraftwerte sowie schlechtere Werte beim Beweglichkeitstest. 5. Probanden mit weniger Rückenbeschwerden wiesen insgesamt eine höhere sportliche Aktivität auf.

Zusammenfassend konnte u.a. gezeigt werden, dass Mitarbeiter der Landespolizei, die im Schicht- oder Außendienst arbeiteten, dem frühen und mittleren Erwachsenenalter angehörten und/oder regelmäßig sportlich aktiv waren, bessere Fitnesswerte und weniger Beschwerden im Rücken- und Schulterbereich aufwiesen.

Auswirkungen des Kraft- und Ausdauertrainings auf die Fettreduktion

Nach kritischer Durchsicht der Fachliteratur, die sich mit dem Thema Fettreduktion durch Kraft- und/oder Ausdauertraining beschäftigt, ergeben sich folgende Fakten:

  1.  Kraft- und Ausdauertraining führen zu annähernd demselben Energieverbrauch während der Belastung.
  2. Ein Ausdauertraining von niedriger Intensität hat den geringsten Effekt auf körperfettreduzierende Faktoren, d.h. man sollte intensiver belasten und mit mindestens 70% der VO2max bzw. 80% der maximalen Herzfrequenz arbeiten.
  3. Krafttraining führt zu einem deutlich längeren Nachbrenneffekt (erhöhter Stoffwechsel und damit verbesserte Körperfettreduktion) als ein Ausdauertraining: bis zu 38 Stunden.
  4. Dieser Nachbrenneffekt eines Krafttrainings ist in den ersten Stunden nach Belastungsende fast 90% höher als nach einem Ausdauertraining.
  5. Im Gegensatz zum Ausdauertraining erhöht ein Krafttraining langfristig durch Muskelaufbau den Grundumsatz (erhöhter Stoffwechsel).


Fazit: Wer ein Training aus Gründen der Fettreduktion aufnimmt, wählt mit dem submaximalen Krafttraining eine deutlich effektivere Methode als die Möglichkeiten, die ein Ausdauertraining bietet.

Ausgewählte Aspekte des Trainings im Beachvolleyball

Die Studie beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten des Trainings im Beachvolleyball unter Berücksichtigung der jeweiligen Spitzenbereiche auf Landes- und Bundesebene. Ziel der Untersuchung war es, Trainingsumfänge der Athleten in den jeweiligen Saisonabschnitten (Vorbereitung, Saison und Off-Saison) darzustellen, welche Ergebnisse dabei zum Krafttraining gewonnen werden können und wie sich die verschiedenen Leistungsebenen diesbezüglich unterscheiden.
Während ein höherer Trainingsumfang bei den Volleyballern auf Bundesebene nicht überrascht, zeigt sich jedoch bei Aufschlüsselung der Trainingsprogramme, dass auf beiden Leistungsebenen über 95 % der Athleten ein Krafttraining durchführen. Die Art des Krafttrainings, auch in Abhängigkeit der Saisonabschnitte, zeigen bzgl. des Niveaus als auch geschlechtsspezifisch deutliche Unterschiede. Wohin sich gegen das Alter und die Spielposition keine signifikanten Unterschiede ergaben.

Das Verletzungsprofil im Beachvolleyball

Untersucht wurde bei 89 Volleyballern das Verletzungsgeschehen im Spitzenbereich auf Bundes- und Landesebene. Dabei zeigte sich u. a., das die Spieler auf dem mittleren Leistungsniveau nicht nur weniger häufig verletzt sind, sondern auch die Verletzung selbst eine deutlich geringere Zwangspause zur Folge hatte als auf der höheren Leistungsebene.
Am häufigsten von Verletzungen betroffen waren die untere Extremität (41,9 %) und die oberen Extremitäten (36,8 %) mit den Schwerpunkten Schulter und Fuss. Während sich auf der mittleren Leistungsebene das Verletzungspotenzial im Training und im Wettkampf ausgeglichen zeigt, ist die Verletzungshäufigkeit auf der höheren Leistungsebene mit 55 % beim Training mehr als doppelt so hoch als im Wettkampf (25,3 %).
Alter, Geschlecht, Spielerfahrung und Spielniveau haben keinen statistisch signifikanten Einfluss auf die Verletzungshäufigkeit. Blockspieler verletzen sich im Mittel häufig an Fingern und Füssen als Feldabwehrspieler.

Stretching – eine Standortbestimmung unter sportmedizinischen und trainingswissenschaftlichen Aspekten

Vorgestellt wird eine Metaanalyse, die zur Zeit (Oktober 2004) die weltweit erhältlichen Publikationen beinhaltet. Dabei zeigen sich folgende Ergebnisse:

  1. Die Ruhespannung kann durch langfristiges Stretchen nicht gesenkt werden.
  2. Die verletzungsprophylaktische Wirkung ist umstritten.
  3. Die Vermeidung von Muskelkater lässt sich nicht nachweisen.
  4. Die Regeneration lässt sich nicht positiv beeinflussen.
  5. Die Leistung wird während des Aufwärmens nicht verbessert.

Experimentell lässt sich hingegen nachweisen:

  1. Die kurze und langfristige Vergrößerung der Bewegungsreichweite.
  2. Die kurze und langfristige Vergrößerung der maximalen Dehnungsspannung.
  3. Die kurzfristige Herabsetzung der hohen Spannung.
  4. Die Verbesserung des Wohlbefindens (psychische Entspannung).

Zur Effektivität von Kräftigungsübungen in der Schule unter besonderer Berücksichtigung der Organisationsform

Die Untersuchung sollte nachweisen, ob der Schulsport mit seinen begrenzten Möglichkeiten dazu beitragen kann, durch geeignete Kräftigungsprogramme einen Kraftzuwachs der Rumpfmuskulatur zu erzielen. Über ein Zeitraum von sechs Wochen wurde an der realen Unterrichtssituation ein kraftakzentuierter Unterricht nach zwei verschiedenen Organisationsformen organisiert. Einmal der klassische Ansatz (Zirkeltraining) und der erlebnisorientierte Ansatz (Klettergarten/Kletterstationen). Vor und nach der Trainingsmethode wurde durch einen isometrischen Maximalkrafttest die Kraftfähigkeit der Schülerinnen und Schüler getestet. Das emotionale Befinden und Anstrengungsempfinden wurde durch ein Fragebogen ermittelt. Die vorliegenden Ergebnisse belegen, dass eine in den Sportunterricht integrierte Kraftschulung, auch wenn sie nur einmal die Woche erfolgt, nicht nur machbar, sondern auch effektiv und attraktiv sein kann.
Das Ergebnis legt die Schlussfolgerung nahe, dass der Schulsport sehr wohl in der Lage ist, Haltungschwächen durch einen handlungs- und erlebnisorientierten Sportunterricht positiv zu beinflussen.

Weitere Tätigkeiten

  • Vorstandsmitglied des Sportärztebundes Schleswig-Holstein
  • Beiratsmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft für Kardiologische Prävention und Rehabilitation in Schleswig-Holstein
  • Seit 20 Jahren Fachreferent für Sportmedizin und Trainingswissenschaft beim Landessportverband Schleswig-Holstein mit mehr als 4000 ausgebildeten Übungsleitern
  • Mitglied der Kommmission "Sport pro Gesundheit" in Schleswig-Holstein
  • Gutachter der Ärztekammer Schleswig-Holstein für das Fach Sportmedizin
  • Leiter der Ausbildung "Medizinischer Fitnesstrainer" in Kooperation mit dem Sportärztebund Schleswig-Holstein und der Akademie Damp

 

Besondere Aufgaben

  • Geschäftsführender Mitarbeiter des ISS
  • Studienberatung Magister
  • Sportärztliche Sprechstunde
  • Sportwissenschaftliche Sprechstunde
  • Trainingswissenschaftliche Sprechstunde
  • Leitung der Sektion "Medizinische Trainingslehre"
  • Mitglied des Prüfungsamtes für Lehrerinnen und Lehrer
  • Mitglied im Prüfungsausschuss Ökotrophologie mit den Abschlüssen Bachelor / Master of Science
  • Betreuung von Leistungssportlern am Olympiastützpunkt Hamburg / Schleswig-Holstein (Universität Kiel - "Partnerhochschule des Spitzensports")

Publikationen

Verzeichnis der wissenschaftlichen Veröffentlichungen

Publikationen (Volltext)


Publikationen (Auswahl)

  • Siewers M. & Weisser B. (2007). Krafttraining und arterielle Hypertonie. Dtsch Med Wochenschr 2007; 132: 2449 - 2452.
  • Siewers M. & Last J. (2007). Schulen in die Fitnessstudios - Theorie und Praxis in der Diskussion. Dt Z Sportmedizin, 58 (7-8), 274.
  • Siewers M. & Carow A. (2007). Auswirkungen des Kraft- und Ausdauertrainings auf die Körperfettreduktion. Dt Z Sportmedizin, 58 (7-8), 258.
  • Siewers, M. & Kraus M. (2007). Die Muskelkraftentwicklung in Abhängigkeit von Satzzahl und Trainingszustand. Dt Z Sportmedizin, 58 (7-8), 217.
  • Siewers, M. & Dieckmann U. (2007). Die Entwicklung der Muskelkraft in Abhängigkeit vom Geschlecht. Dt Z Sportmedizin, 58 (7-8), 217.
  • Siewers, M. & Osterwald J. (2007). Beschwerden des Bewegungsapparates in Abhängigkeit vom Fitnesszustand. Dt Z Sportmedizin, 58 (7-8), 209.
  • Weisser, B., Born, K. & Siewers, M. (2005). Ist Kitesurfen ein Hochrisikosport? Ein Vergleich mit der Verletzungshäufigkeit beim Windsurfen. Dt Z Sportmedizin, 56 (7-8), 294.
  • Weisser, B. & Siewers, M. (2005). Ausdauer- oder Muskelkrafttraining bei Bluthochdruck? Praxis Magazin (22) 6, 16-18.
  • Siewers, M. & Weisser, B. (2005). Muskelkrafttraining auch bei Bluthochdruck erlaubt. Druckpunkt: 1, 18-19.
  • Siewers, M. & Sohnsmeyer, J. (2005). Zur Effektivität von Kräftigungsübungen in der Schule unter besonderer Berücksichtigung der Organisationsformen. Dt Z Sportmedizin, 56 (7-8), 240.
  • Siewers, M. & Klein, M. (2005). Ausgewählte Aspekte des Trainings im Beachvolleyball - eine sportmedizinische Analyse auf Landes- und Bundesebene. Dt Z Sportmedizin, 56 (7-8), 254.
  • Siewers, M. & Wolfkühler, J.-O. (2005). Das Verletzungsprofil im Beachvolleyball - ein Vergleich von Athleten auf Bundes- und Landesebene. Dt Z Sportmedizin, 56 (7-8), 254.
  • Siewers, M. & Marckworth M. (2003). Effektivität eines Krafttrainings in Abhängigkeit von der Gelenkamplitude. Dt Z Sportmedizin, 54 (7/8), 29.
  • Siewers, M. & Ostmann, C. (2003). Der Einfluss von Alter und Geschlecht auf die Akzeptanz von verschiedenen Trainingsgeräten im Krafttraining. Dt Z Sportmedizin, 54 (7/8), 57.
  • Siewers, M. & Lux, C. (2003). Die Effektivität von Kräftigungsübungen in der Schule. Dt Z Sportmedizin, 54 (7/8), 72.
  • Siewers, M. & Finnern, O. (2003).  Verletzungsarten und Verletzungshäufigkeiten im American Football. Dt Z Sportmedizin, 54 (7/8), 83.
  • Ellendt, U., Raphael, R., Siewers, M. et al. (2003). Muskelkrafttraining bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit. Herzmedizin, 20 (2), 100.
  • Grund, A., Vollbrecht, H., Krause, H., Siewers, M., Rieckert, H., Müller, M. J. (2002). Is TV viewing an index of physical activity and fitness in overweight and normal weight children? Public Health Nutrition, 4 (6), 1245-1251.
  • Müller, M. J., Grund, A., Krause, H., Siewers, M., Bosy-Westphal, A., Rieckert, H. (2002). Determinants of fat mass in prepubertal children. Br. J. of Nutrition, 88, 545-554.
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  • Siewers, M. & Zellmann, J. (1994). Verletzungsprofil beim Funboard-Windsurfen. TW Sport + Medizin 6, 4, 242-247.
  • Siewers, M. (1992). Systembedingte Gefahren der Fitneßgeräte. Physiotherapie 83, 9, 381-384.
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