Lehrveranstaltungen Master of Arts

1. Semester

Einführung in die Sportökonomie

Lernziele

Die Studierenden sollen grundlegende Begriffe, Konzepte und Theorien der Ökonomie sowie ihre Anwendung auf den Sport kennenlernen.

Inhalte

Das Seminar vermittelt folgende Inhalte:

  • Grundlegende ökonomische Begriffe, Konzepte und Theorien: homo oeconomicus, formale Entscheidungstheorie, Institutionenökonomik, Markttheorie etc.
  • Arten von Sportgütern: öffentliche, private, Klub- und Allmendegüter
  • Besonderheiten von Sportgütern: assoziative Konkurrenz, Uno-actu-Prinzip etc.
  • Organisationsformen des Sports: Vereine, Verbände, Ligen etc.

Basisliteratur

  • Daumann, F. (2011). Grundlagen der Sportökonomie. Konstanz: UVK.
  • Eisenführ, F. & Theuvsen, L. (2004). Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. (4. Aufl.). Stuttgart: Schäffer-Pöschel.
  • Picot, A. et al. (2012). Organisation. Theorie und Praxis aus ökonomischer Sicht (6. Aufl.). Stuttgart: Schäffer-Pöschel.
  • Richter, R. & Furubotn, E. (2010). Neue Institutionenökonomik. Eine Einführung und kritische Würdigung (4. Aufl.). Tübingen: Mohr.
  • Trosien, G. (2011). Sportökonomie. Ein Lehrbuch in 15 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer.

Sozioökonomie der Sportentwicklung

Lernziele

Die Studierenden sollen für allgemein-wissenschaftliche als auch konkret-anwendungsbezogene Problemstellungen der Sportentwicklung mithilfe sozialwissenschaftlicher Methoden Lösungsansätze erarbeiten können.

Inhalte

Im Seminar werden folgende Themen unter besonderer Berücksichtigung von Entwicklungsaspekten behandelt:

  • Spitzensportfördersystem
  • Ehrenamtliche Leistungserbringung in Sportvereinen
  • Sportvereinsentwicklung
  • Sportmanagement
  • Doping

Basisliteratur

  • Breuer, C. (2007). Sportentwicklungsbericht 2005/2006. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland. Köln: Strauß.
  • Breuer, C. und Thiel, A, (Hrsg.) (2007). Handbuch Sportmanagement. Schorndorf: Hofmann.
  • Emrich, E. & Güllich, A. (2005). Zur „Produktion“ sportlichen Erfolges – Organisationsstrukturen, Förderbedingungen und Planungsannahmen in kritischer Analyse. Köln: Strauß.
  • Emrich, E. & Pitsch, W. (Hrsg.) (2009). Sport und Doping. Zur Analyse einer antagonistischen Symbiose. Frankfurt: Lang.

Gesundheitspsychologische und sozialwissenschaftliche Perspektiven

Dieses Seminar bildet gemeinsam mit den Seminaren Bewegungswissenschaftliche Perspektiven und Diagnostik und Intervention das Modul V im Rahmen des Studiums Master of Arts Sportwissenschaft. Als Modulprüfungen sind Hausarbeiten anzufertigen, von denen nur zwei der insgesamt vier Hausarbeiten während des gesamten Moduls in die Endnote eingehen. Für die Masterstudierenden ist das Seminar mit einem Umfang von 2 SWS und 4 Leistungspunkten eine Pflichtveranstaltung.

Lerninhalte

Es werden gesundheitswissenschaftliche Grundlagen vermittelt und projektbezogen vertieft.

Weiter werden Kompetenzen zur Konzipierung, Intervention und zur Evaluation sportspezifischer Fragestellungen und Projekte vermittelt.

Lernziele

Die Studierenden erwerben Kenntnisse in einem Anwendungsfeld des Sports. Dies ist der Bereich der Gesundheitsforschung, welcher aus psychologischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive betrachtet wird. Mechanismen der Gesundheitsförderung durch Sport und Bewegung sollen von den Studierenden konzeptionell genutzt werden und Projekte geplant, durchgeführt und ausgewertet werden können.

Pflichtliteratur

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Downloads

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Adaption und Zielgruppen

Lernziele

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Inhalte

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Pflichtliteratur

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Gesundheitsorientiertes Personal Training

Lernziele

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Inhalte

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Pflichtliteratur

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Diagnostik und Trainingssteuerung

Lernziele

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Inhalte

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Pflichtliteratur

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2. Semester

Methoden der Sportentwicklung

Seminar- und Projektbeschreibung

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Literatur

  • Bielzer, L. & Wadsack, R. (Hrsg). (2011). Betrieb von Sport- und Veranstaltungsimmobilien. Frankfurt a.M.: Lang. (Pflicht: Kapitel B)
  • Wetterich, J., Eckl, S. & Schabert, W. (2009). Grundlagen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen. Köln: Sportverlag Strauß. (Pflicht: Kapitel 2.1 und 2.2)

Weitere Literatur wird in den Einzelgruppen bekannt gegeben.

Prävention bei ausgewählten Erkrankungen

Welche Kompetenzen werden im Seminar erworben?

Im Seminar lernen die Studierenden verschiedene häufig vorkommende internistische und orthopädische Erkrankungen kennen. Diese werden als Referat von jeweils 1-3 Studierenden erarbeitet und den Kommilitonen vorgestellt. Dabei wird besonders herausgestellt, welche Relevanz Sport und Bewegung für die Prävention der jeweiligen Erkrankung hat und was im Sport bei Patienten mit dieser Erkrankung besonders beachtet werden muss.

Erworbene Kompetenzen:

  • (medizinische) Informationen beschaffen, kritisch bewerten und in verständlicher Form darstellen
  • ausgewählte medizinische Fachausdrücke verstehen und richtig anwenden
  • Prinzipien von Primär-, Sekundär und Tertiärprävention verstehen
  • wichtige und häufige (Volks-)Krankheiten aus den Gebieten Innere Medizin und Orthopädie kennen und ggf. erkennen
  • häufige Sportverletzungen und Überlastungsschäden und deren Primär- und Sekundärprävention kennen
  • Bedeutung von Sport und Bewegung zur Prävention von Krankheiten kennen
  • Prinzipien von Trainingssteuerung im Sport auf Patienten mit speziellen Vorerkrankungen übertragen

Auf welchen anderen Veranstaltungen baut das Seminar auf?

  • Vorlesung Trainingswissenschaften (2. Sem. BA)
  • Vorlesung Sportmedizin (3. Sem. BA)
  • Seminar Adaptation und Zielgruppen (1. Sem. MA, Modul X)
  • Seminar Gesundheitsorientiertes Personal Training (1. Sem. MA, Modul X)
  • Projekt Diagnostik und Trainingssteuerung (1. Sem. MA, Modul X)

Für welche andere Veranstaltung ist das Seminar Grundlage?

  • Seminar Trainingstherapie ausgewählter Erkrankungen (3. Sem. MA Modul Z)
  • Rehabilitation: Strukturen und krankheitsspezifische Konzepte (3. Sem. MA Modul Z)
  • Seminar Gesundheitssport (3.Sem. MA Modul Z)

Welche Relevanz haben die im Seminar erworbenen Kompetenzen für das Studium oder Berufsleben?

  • die Kenntnisse über die wichtigsten und häufigsten Erkrankungen aus den Gebieten Innere Medizin und Orthopädie ermöglichen einen kompetenten Informationsaustausch zwischen Sportwissenschaftler und Arzt
  • das vermittelte Wissen schafft die Voraussetzung für eine Übungsleiterfunktion in Rehabilitations- und Präventionssportgruppen oder administrative Tätigkeiten in Vereinen und Kliniken  
  • Möglichkeit des Erwerbs der Lizenz Übungsleiter Rehabilitationssport - Profil Innere Medizin und der Lizenz Übungsleiter Rehabilitationssport Profil -  Orthopädie des Deutschen Behindertensportverbandes (in Zusammenarbeit mit dem Rehabilitations- und Behinderten-Sportverband Schleswig- Holstein)

Welche Verbindung hat das Seminar zu anderen Fachbereichen?

  • Sportpsychologie: Fragen der Motivation und Krankheitsbewältigung
  • Sportpädagogik: Vermittlung und Darstellung von Wissen und Lerninhalten, Umgang mit heterogenen Gruppen

Gesundheitsförderung in ausgewählten Zielgruppen

2. Semester Master of Arts Modul Y

Kompetenzen, die im Seminar erworben werden

  • Informationen genierien, bewerten, darstellen.
  • Erstellen von Power Point Präsentationen.
  • Sensibilisierung für den Umgang mit kranken Kindern und Jugendlichen und deren Eltern.
  • Zusammenhänge zwischen Krankheit, Überprotektion und Bewegungsmangel erkennen und durch gezielte Bewegungsangebote gegensteuern.
  • Grundregeln der Gesprächsführung anwenden können.
  • Den Einfluss von Körperlicher Akitivtät auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen kennen.
  • Die entwicklungsbedingten Veränderungen von Kraft, Schnellkraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit und die Einflussmöglichkeiten von gezieltem Training kennen und beschreiben können.
  • Grundlagenwissen über die Pubertät: Was verändert sich wann und warum? Den Einfluss von (Leistungs-)Sport auf die körperliche Entwicklung bewerten können.
  • Prinzipien im Umgang mit heterogenen Gruppen kennen.
  • Grundwissen über häufige chronische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter besitzen.
  • Nutzen und Risiken sportlicher Aktivität bei ausgewählten Erkrankungen beschreiben und Empfehlungen zur Trainingssteuerung aussrechen können.
  • Prinzipien von Primär-, Sekundär- und Tertiär-Prävention verstehen.
  • Typische Komplikationen während sportlicher Aktivität mit chronisch kranken Kindern erkennen und beherrschen können.
  • Ausgewählte medizinische Fachausdrücke verstehen und richtig anwenden können.

Literatur

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3. Semester

Sportpädagogische Kasuistik

Lerninhalte

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Downloads

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Sport und Gesundheit in unterschiedlichen Lebenswelten

Lerninhalte

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Downloads

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Forschendes Lernen in ausgewählten Feldern

Downloads (passwortgeschützt)

  1. Prolog: Sturzprävention im Alter (pdf)
  2. Gleichgewichtsmessung - Einweisung in die Kraftmessplatte (pdf)
  3. Rahmenbedingungen von Alterssport (pdf)
  4. Ein psychologisches Modell erfolgreichen Alterns (pdf)
  5. Digitale Spiele - Präventive und rehabilitative Trainingswirkungen (pdf)
  6. Stand der Forschung: Trainingswirkungen (pdf)
  7. Stand der Forschung: Sturzprävention (pdf)

  • Untersuchungsplanung und -durchführung (pdf)
  • Aufbau Waldwiese und St. Nicolai (pdf)
  • Musterprotokoll (pdf)

Coaching und Beratung

Das Seminar Coaching und Beratung bildet gemeinsam mit den Seminar Teamcoaching und Konzipierung sportwissenschaftlicher Arbeiten das Mastermodul W. Für die Studierenden ist es mit einem Umfang von 2 SWS und 4 Leistungspunkten eine Pflichtveranstaltung während des dritten Studiensemesters. Als Modulprüfung ist eine mündliche Prüfung vorgesehen.

Lerninhalte

Es werden Grundlagen der Kommunikation und Beratung vermittelt und projektbezogen vertieft. Individuen- und gruppenspezifische Interventionsstrategien sollen erarbeitet und in Forschungsstudien umgesetzt werden.

Lernziele

Die Studierenden erwerben Kenntnisse und Kompetenzen, die für die Beratung, Betreuung und das Coaching individueller Sportler, Trainer und Funktionäre wichtig sind. Weiter sollen sie Mechanismen der Kommunikation und Moderation kennen lernen und projektbezogen umsetzen können.

Downloads (passwortgeschützt)

  • Rhetorik
  • Rhetorik II
  • RhetorikIII.pdf
  • Elf Freunde sollt ihr sein.pdf

Teamcoaching

Das Seminar Teamcoaching bildet gemeinsam mit den Seminaren Coaching und Beratung  und Konzipierung sportwissenschaftlicher Arbeiten das Mastermodul W. Für die Studierenden ist es mit einem Umfang von 2 SWS und 4 Leistungspunkten eine Pflichtveranstaltung während des dritten Studiensemesters. Als Modulprüfung ist eine mündliche Prüfung vorgesehen.

Lerninhalte

Es werden Grundlagen der Kommunikation und der Teambildung vermittelt und projektbezogen vertieft. Individuen- und gruppenspezifische Interventionsstrategien sollen erarbeitet und in Forschungsstudien umgesetzt werden.

Lernziele

Die Studierenden erwerben Kenntnisse und Kompetenzen, die für die Beratung, Betreuung und das Coaching von Mannschaften, Trainerteams oder Vereinsvorständen wichtig sind. Weiter sollen sie Mechanismen der Kommunikation und Moderation kennen lernen und projektbezogen umsetzen können.

Konzipierung sportwissenschaftlicher Untersuchungen

Lerninhalte

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Downloads

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Rehabilitation: Strukturen und krankheitsspezifische Konzepte

3. Semester Master of Arts Modul Z

Kompetenzen, die im Seminar erworben werden

Im Seminar wird die Lehr- bzw. Lernmethode des Problemorientierten Lernens praktiziert. Ausgehend von einem möglichst realen Fall oder Fragestellung entwickeln die Studierenden Lernziele. Diese werden im Eigenstudium erarbeitet und eine Woche später in der Gruppe zusammengetragen.
Dadurch sollen folgende Kompetenzen erworben bzw. erweitert werden:

  • Über unterschiedliche Recherchewege Informationen generieren.
  • Wissenschaftliche Texte kritisch lesen, relevante Informationen extrahieren, Ergebnisse in der Gruppe präsentieren.
  • Aus einem komplexen Problem differenzierten Lernziele entwickeln.
  • Probleme im Team lösen oder gemeinsam mögliche Lösungstrategien entwickeln.
  • Moderatorenaufgaben übernehmen.
  • Die Grenzen des eigenen Wissens erkennen und Grundlagenwissen ggfs. wiederholen.

Literatur

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Trainingstherapie ausgewählter Erkrankungen

Welche Kompetenzen werden im Seminar erworben?

Im Seminar lernen die Studierenden Rehabilitationskonzepte und Trainingstherapieformen für verschiedene häufig vorkommende internistische und orthopädische Erkrankungen kennen. Dabei wird besonders herausgestellt, welche Relevanz Sport und Bewegung für die Behandlung der jeweiligen Erkrankung hat und was im Sport bei Patienten mit dieser Erkrankung besonders beachtet werden muss. Dabei werden Teilgebiete von den Studierenden jeweils selbstständig erarbeitet und den Kommilitonen vorgestellt. Außerdem besuchen die Studierenden ausgewählte Rehabilitationssportgruppen und hospitieren in Kliniken und Vereinen.

Erworbene Kompetenzen:

  • (medizinische) Informationen beschaffen, kritisch bewerten und in verständlicher Form darstellen
  • ausgewählte medizinische Fachausdrücke verstehen und richtig anwenden
  • Prinzipien von Rehabilitation und Trainingstherapie verstehen
  • Rehabilitationsmaßnahmen und Trainingstherapie wichtiger und häufiger Krankheiten aus den Gebieten Innere Medizin und Orthopädie kennen
  • Rehabilitationsmaßnahmen und die Trainingstherapie häufiger Sportverletzungen und Überlastungsschäden kennen
  • Bedeutung von Sport und Bewegung zur Rehabilitation und Bewältigung von Krankheiten kennen
  • Prinzipien von Trainingssteuerung im Sport auf Patienten mit speziellen Vorerkrankungen übertragen

Auf welchen anderen Veranstaltungen baut das Seminar auf?

  • Vorlesung Trainingswissenschaften (2. Sem. BA)
  • Vorlesung Sportmedizin (3. Sem. BA)
  • Seminar Adaptation und Zielgruppen (1. Sem. MA, Modul X)
  • Seminar Gesundheitsorientiertes Personal Training (1. Sem. MA, Modul X)
  • Projekt Diagnostik und Trainingssteuerung (1. Sem. MA, Modul X)
  • Seminar Prävention ausgewählter Erkrankungen (2. Sem. MA, Modul Y)
  • Seminar Gesundheitsförderung ausgewählter Zielgruppen (2. Sem. MA, Modul Y)
  • Seminar Angewandte Belastungssteuerung im Gesundheitssport (2. Sem. MA, Modul Y)

Für welche andere Veranstaltung ist das Seminar Grundlage?

  • Masterarbeit

Welche Relevanz haben die im Seminar erworbenen Kompetenzen für das Studium oder Berufsleben?

  • die Kenntnisse über die Rehabilitationsmaßnahmen und die Trainingstherapie bei den wichtigsten und häufigsten Erkrankungen aus den Gebieten Innere Medizin und Orthopädie ermöglichen einen kompetenten Informationsaustausch zwischen Sportwissenschaftler und Arzt
  • das vermittelte Wissen schafft die Voraussetzung für eine Übungsleiterfunktion in Rehabilitations- und Präventionssportgruppen oder administrative Tätigkeiten in Vereinen und Kliniken  
  • Möglichkeit des Erwerbs der Lizenz Übungsleiter Rehabilitationssport - Profil Innere Medizin und der Lizenz Übungsleiter Rehabilitationssport - Profil Orthopädie des Deutschen Behindertensportverbandes (in Zusammenarbeit mit dem Rehabilitations- und Behinderten-Sportverband Schleswig- Holstein)

Welche Verbindung hat das Seminar zu anderen Fachbereichen?

  • Sportpsychologie: Fragen der Motivation und Krankheitsbewältigung
  • Sportpädagogik: Vermittlung und Darstellung von Wissen und Lerninhalten, Umgang mit heterogenen Gruppen

Gesundheitssport

Lerninhalte

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Pressemeldungen der CAU

Aktuelles

  • Zwei Studenten und eine Tasse Kaffee

    • Neues Messsystem ermöglicht ab dem WS17/18 die 3D Bewegungsanalyseanalyse in der Lehramtsausbildung.
  • Zwei Studenten und eine Tasse Kaffee

    • Studierende untersuchen die Kinematik und Physiologie des Helmtragens.
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